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Kempenich
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Zur Geschichte des Kempenicher Ländchens
Das Kempenicher Ländchen liegt in der östlichen Hocheifel. Es umfasst die Orte Engeln, Hannebach, Hausten, Hohenleimbach, Kempenich, Lederbach, Morswiesen, Spessart, Wabern und Weibern. Zur ehemaligen Herrschaft Kempenich gehörten auch die Orte Blasweiler, Beilstein und Kirchesch und ein Allod um Oberwesel am Rhein. Die mittelalterliche Herrschaft, seit 1581 Pfandherrschaft der Herren und Grafen von und zu Eltz-Kempenich, ging um 1780 in ein kurtrierisches Unteramt auf. Im 19. Jahrhundert ein eigenes Amt, welches bis zur Gebietsreform 1970 bestanden hat. Die Gebietsreform teilte das Amt auf. Die Orte Hausten und Morswiesen kamen zur Verbandsgemeinde Mayen-Land (heute Verbandsgemeinde Vordereifel), der Rest zur Verbandsgemeinde Brohltal. Jedoch hat sich die jahrhunderte alte Bezeichnung "Kempenicher Ländchen" bis heute erhalten.
Ortswappen
Das Kempenicher Ortswappen - der Bauer mit dem Pflug - ist ein in der Bevölkerung verankertes Motiv des Kempenicher Gerichtssiegels von 1596. Es wurde durch Herrn Oliver Schüller - Vorsitzender der Heimatfreunde Kempenich e. V. - heraldisch neu gestaltet. Die Farben rot und gold lehnen sich an die Wappenfarben der Herren von Kempenich an.
Siegel des Kempenicher Gerichtes von 1596
SWR Rheinland-Pfalz - Fernsehbeitrag in Hierzuland am 13.01.2004
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